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Connectivity Unleashed – Highlights vom MWC 2022

Die MWC2022 in Barcelona ist vorbei. Keine Sorge, falls Sie nicht dabei waren – wir haben die wichtigsten Highlights für Sie zusammengefasst.

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Connectivity Unleashed – Highlights vom MWC 2022

Die MWC2022 in Barcelona ist vorbei. Keine Sorge, falls Sie nicht dabei waren – wir haben die wichtigsten Highlights für Sie zusammengefasst.

Mit insgesamt 61.000 Besucherinnen und Besuchern, über 1900 Ausstellern und mehr als 1.000 Rednerinnen und Rednern ist der MWC und das 4YFN (das sich ausschließlich auf Start-ups konzentriert) eine der bedeutendsten globalen Messen. Hier werden die neuesten mobilen Geräte und technischen Innovationen vorgestellt und entdeckt.

Das diesjährige Event konzentrierte sich auf sechs Hauptthemen rund um das Thema Konnektivität – von 5G und wie es die Welt verändert (und weiter verändern wird), über fortschrittliche Künstliche Intelligenz und ihre transformativen Auswirkungen, CloudNets Ermöglichung groß angelegter Transformationen, die disruptive Kraft von Fintech, wie das Internet of Things physische Räume verändert und wie sich mobile Lösungen von “einfachen” Geräten zu mehrwertstiftenden Lösungen entwickeln (der Tech Horizon).

Alles in allem waren es vier Tage mit absolut faszinierenden Demonstrationen, Vorträgen und Diskussionen – und zwar nicht nur über die neuesten Innovationen, sondern auch darüber, was wir in den kommenden Jahren von der Branche erwarten können.

Anne Chow CEO, AT&T Business

„Mehr als je zuvor können wir die Zukunft auf wirklich transformative Weise gestalten. Von kleinen Unternehmen auf der Main Street bis hin zu globalen Unternehmen, die an der Wall Street handeln, ist es jetzt an der Zeit, Technologie und menschlichen Einfallsreichtum zu vereinen, um die Art und Weise, wie wir Geschäfte machen, neu zu erfinden.“

Werfen wir einen kurzen Blick auf einige der Keynotes und Summits, die unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben – und erfahren Sie nebenbei einige unserer Gedanken zum MWC2022.

Die Skalierung der Musikbranche

Unsere erste Session stand unter dem Thema Tech Horizon und befasste sich mit den neuesten Technologien, die der Musik zugute kommen werden, und mit der Frage, wo Musik anderen Technologien Vorteile bringen könnte.

Zu den Referenten gehörten Ben Costantini, Gründer und CEO von Sesamers, Georgia Taglietti, Beraterin und Strategin, Gründerin des International Consulting Network for Arts & Culture, und Agnes Bliah, Global Business Development Director von Deezer.

Folgendes stellte Georgia fest: „Musik und Kultur ist ein Bereich der Innovation, Musik ist nicht greifbar, das Musikgeschäft macht sie greifbar.“ Aber, wie Agnes auch sagte, „ist Musik das coolste Geschäft, aber auch das komplexeste“.

Hier sind einige wichtige Takeaways:

  • KI hilft dabei, sinnvolle Funktionen in Streaming-Diensten und Apps zu entwickeln.
  • Musik ist, wie Georgia sagte, “der Soundtrack der Technologie” und ideal, um als Asset und Inhalt genutzt zu werden.
  • Bei der Entwicklung von musikbasierten Produkten kann Musik der Schlüssel zum Aufbau von Loyalität sein, denn, wie Agnes bemerkte: „macht das Engagement der Fans Musikprodukte noch spannender – wir wollen unsere Lieblingskünstler/Playlists hören.“
  • Letztendlich ist auch die Integration des Metaverse eine natürliche Entwicklung der Musikindustrie.

Aus unserer Perspektive bei Testbirds besteht ein enormes Potenzial in der Erschließung des Musikmarktes. Unabhängig davon, welche digitale Lösung Sie entwickeln, könnte die Möglichkeit, Nutzern die Integration ihrer Musik zu ermöglichen, eine großartige Möglichkeit sein, sie langfristig zu binden. Umgekehrt könnte Ihre neue digitale Lösung vielleicht die nächste große Revolution in der Musikindustrie sein.

Stefano Pesando Account Manager for Southern Europe

„Die Musikindustrie ist unglaublich dynamisch – ich denke, dass in den kommenden Jahren einige erstaunliche gemeinschaftliche Lösungen entstehen werden. Davon abgesehen war mein Lieblingshighlight der Messe, dass so viele Menschen zusammenkamen und bereit waren, das Gespräch zu suchen. Außerdem war ich sehr beeindruckt davon, wie weit die Technologie bereits fortgeschritten ist und wie weit sie noch gehen wird!”

Die digitale Zahlungslandschaft

In unserer nächsten interessanten Session wurden fünf Referenten eingeladen, um „die konvergierende Welt des Zahlungsverkehrs und der digitalen Identität zu erörtern und dabei einen genaueren Blick auf die sich entwickelnden Geschäftsmodelle zu werfen und darauf, wie Betreiber und Fintech-Unternehmen zusammenarbeiten können, um die Macht des digitalen Zahlungsverkehrs wirklich zu entfesseln.“

Zu den Rednerinnen und Rednern gehörten Gastgeber Sulabh Agarwal, Managing Director, Global Payments Lead bei Accenture; Keith Grose, Head of International, Plaid; Ahmed Alenazi, CEO, STC Pay; Matija Razem, VP Business Development, Infobip; Mariam Cassim, CEO Financial Services, Vodacom Group; und Carol Grunberg, Global Head of Partnerships and Innovation, TTS, Citi Bank.

Keith sprach darüber, wie Open Banking und offene APIs die Art und Weise verändern, wie die Branche mit Kunden interagiert und Zahlungen ermöglicht. Er war der Meinung, dass (aus der Sicht von Plaid) die Verwendung solcher APIs zur Schaffung von Open Banking-Lösungen zu einem globalen Phänomen wird – aber es „geschieht in den verschiedenen Regionen auf unterschiedliche Weise“. In den USA ist diese Entwicklung marktgetrieben (durch die Nachfrage nach FinTech), aber im Vereinigten Königreich und in der EU erfolgt die Entwicklung auf der Grundlage einer bereits bestehenden Struktur (der PSD2-Richtlinie), was zu einem schnelleren Übergang zu Mehrwertdienstleistungen führt.

Zahlungen über eine Smartphone-App sind die Zukunft
, zumal es noch nie so einfach war, sie zu integrieren und weiterzuentwickeln. Aber Mobiltelefone können noch viel mehr. Wie Matija erörterte, ist das Mobiltelefon „…gleichzeitig eine App, die Sie für Zahlungen, für Bankanwendungen, für alles verwenden können. Für die Kommunikation. Aber Sie können es auch zur Identifizierung verwenden.“

Aus diesem Grund und wegen der weiten Verbreitung von Smartphones ist es wichtig, die Apps sicher zu machen. Alles ist miteinander verbunden. Vom Zahlungsverkehr bis zum E-Commerce und einer riesigen Auswahl an Diensten ermöglichen uns diese Super-Apps, Waren zu kaufen und Geld zu überweisen, wann und wo wir wollen.

Hier sind unsere wichtigsten Takeaways:

  • Der digitale Zahlungsverkehr wird sich weiterentwickeln. Eine einzige Anmeldung, eine einzige Sicherheit, für eine nahtlose Kundenerfahrung.
  • Traditionelle Methoden verschwinden und neue Technologien für die Multi-Faktor-Authentifizierung (2FA) und Biometrie werden zum globalen Standard.
  • Das Finanzwesen muss grenzenlos sein und Interoperabilität bieten. Große Unternehmen müssen grenzenlos denken und Systeme und Ökosysteme um dieses Konzept herum aufbauen. Wie Keith erwähnte (und das ist wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis), ist „die Zukunft des Finanzwesens schnell, grenzenlos und mobil. Wir befinden uns mitten in einer globalen Veränderung der Art und Weise, wie wir bezahlen“.
  • 5G bringt Geschwindigkeit und Konnektivität, Geld bewegt sich mit der Geschwindigkeit von Daten, und die Geschwindigkeit des Zugangs zu Krediten/Geld/Überweisungen nimmt ständig zu.
  • Die Programmierbarkeit von Geld bringt das Nutzererlebnis auf das nächste Level.

Wir bei Testbirds sehen, dass sich die Finanzbranche dank der Digitalisierung schnell verändert. Mobile “Super-Apps” können Finanzdienstleistungen anbieten, die schnell, einfach und sicher sind – für jeden und überall. Das Potenzial ist riesig. Vor allem, wenn es darum geht, ein großartiges Leistungsversprechen und eine ebenso großartige Kundenerfahrung zu bieten.

Carl Fryer Country Manager United Kingdom

„Zahlungen waren ein Trendthema, das mich wirklich beeindruckt hat. Schnell, einfach, sicher... die Entwicklungen im Zahlungsverkehr sind super interessant und ich fand es toll, einige praktische Beispiele für Open Banking zu sehen. Wir haben uns auch viel über Skalierbarkeit unterhalten, da es im Zeitalter des Homeoffice eine echte Herausforderung sein kann, physisch zu testen.“

Fintech Summit: Die Landschaft der digitalen Assets

Der Fintech Summit zum Thema „digitale Assets“ beschäftigte sich weiter mit der Welt der Finanztechnologie und stellte uns die faszinierenden Technologien vor, welche die Telekommunikationsbranche beeinflussen.

Zu den Referentinnen und Referenten gehörten Sophia Bantanidis, Analystin, Citi Global Insights; Julia Carbajal, Global Head of T&M Strategic Partnerships, Celo; Jens Herrmann, Senior Expert Corporate Strategy, Deutsche Telekom; und Brian Gorman, Financial Services Vertical Lead, GSMA.

Mit dem Statement, dass digitale Währungen mittlerweile zum Mainstream gehören und die Debatte über die Token Economy vorantreiben, eröffneten die Rednerinnen und Redner die Diskussion über die wichtigsten Trends und Chancen im mobilen Ökosystem.

Sophia eröffnete die Präsentation mit einem Blick auf die acht aufkommenden Technologien, die die Wirtschaft der Zukunft verändern werden und erklärte, dass „die Auswirkungen dieser Technologien tiefgreifend sein werden.“

Zu diesen acht Technologien gehören: Künstliche Intelligenz, Distributed Cloud, Distributed Ledger-Technologie/Blockchain, Augumented/Virtual Reality, Internet of Things, 5G, Robotik und 3D-Druck.

Diese Liste haben wir schon in vielen Branchen gesehen, also ist es keine Überraschung, dass man sie auch hier wiederfindet!

Ein paar Dinge, die auf dieser Bühne ebenfalls besprochen wurden, waren, dass digitales Geld schnell zur Hauptwährung wird und sich zum “digitalen Geld 2.0” entwickelt. Außerdem gibt es im Bereich des digitalen Geldes mehr als genug Platz für viele Mitbewerber.

Auch die Markttrends deuten auf eine positive Dynamik hin. Um die Dynamik fortzusetzen, sind jedoch mehrere Dinge erforderlich – die Reife der Blockchain, eine klare Regulierung, die Entwicklung von Kontrollen und Risikomanagement für digitale Assets und eine Zunahme privater Assets in der Form von digitalen Assets (siehe folgendes Bild).

woman is showing her presentation at MWC

Der restliche Teil von Sophias faszinierendem Vortrag konzentrierte sich auf die Auswirkungen digitaler Assets auf das mobile Ökosystem. Dazu gehörte die schnelle Entwicklung von Zahlungslösungen, die Tatsache, dass der Markt zunehmend Agilität und Transparenz verlangt, dass die Liquidität global fragmentiert ist, dass die Ermöglichung von zahlungsunabhängigen Lösungen entscheidend ist und dass digitale Assets Beständigkeit, Geschwindigkeit und Standardisierung fördern können. Darüber hinaus werden neue Zahlungsformen entwickelt – und gleichzeitig findet der Austausch von Werten zwischen ihnen statt; Mobilfunkanbieter haben eine einzigartige Ausgangsposition, um den Wert neuer digitaler Währungen zu erschließen – und es geht nicht nur darum, neue Zahlungsformen zu schaffen, sondern auch neue Geschäftsmodelle.

Für Sophia sind digitale Assets die optimale Zahlungsform für das Metaverse.

Der nächste Redner war Jens von der Deutschen Telekom, der sich mit folgender Frage beschäftigte: “Warum sind digitale Assets für Telekommunikationsunternehmen wichtig?

woman is showing her presentation at MWC

Für Jens befindet sich die Telekommunikationsbranche mitten in einem Wandel der Infrastruktur, der zunehmend „Web 3.0“-Technologien wie künstliche Intelligenz, Blockchain und erweiterte Realität (künstliche, virtuelle und gemischte Realität) nutzen wird.

Und das wichtigste digitale Asset für Telcos auf dem Weg ins Web 3.0 ist eine Kombination aus digitalen Wallets. Dazu gehören Software-Wallets, die PCs oder Smartphones mit dem Bankkonto verbinden, Web-Wallets, die von Dritten, z. B. einer Kryptowährungsbörse, gehostet werden, Cold-Wallets, die nicht mit dem Internet verbunden sind, sondern sich auf einem digitalen Gerät wie einem USB-Laufwerk befinden, und schließlich Hardware-Wallets, die speziell für maximale Sicherheit entwickelt wurden, um Kryptowährungen zu speichern.

Jens erzählte dann, wie die Deutsche Telekom in die Blockchain-Zahlungsplattform Celo (ausgesprochen „tselo“ und bedeutet „Zweck“ auf Esperanto) investiert, um sie dabei zu unterstützen, „jedem Menschen mit einem Smartphone überall auf der Welt den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu ermöglichen, Geld an jede beliebige Handynummer zu senden und Händler auf einer dezentralen, offenen Plattform zu bezahlen, die von einer Gemeinschaft von Nutzern betrieben wird.“

Von da an wurde die Diskussion ziemlich kompliziert, als Jens den Einstieg der Deutschen Telekom in das Blockchain-Ökosystem beschrieb. Siehe das Bild unten – ein Bild sagt wirklich mehr als tausend Worte!

man is showing his presentation at MWC

Als Nächstes war Julia von Celo dran. Julia gab einen faszinierenden Überblick darüber, wie ihre Lösung dazu beiträgt, “die Voraussetzungen für Wohlstand für alle zu schaffen”. Dies soll durch eine Zusammenarbeit mit Telekommunikationsunternehmen erreicht werden, die eine Komplettlösung mit globalen Lizenzen, einer globalen Depotbank und einem globalen Auszahlungsnetzwerk anbieten.

Um es zusammenzufassen: „Celo ist ein vollständig EVM-kompatibles Proof-of-Stake Layer-1-Protokoll mit einem schnellen, ultraleichten Client und integrierten Seigniorage-Stablecoins, die durch Kryptowährungen und natürliche Assets besichert sind.“

Okay, wir wussten auch nicht, was Seigniorage ist. Es ist der “Gewinn, den eine Regierung durch die Ausgabe von Geld macht, insbesondere die Differenz zwischen dem Nennwert der Münzen und ihren Produktionskosten.”

Wenn wir schon dabei sind…EVM steht für Ethereum Virtual Machine… und ein Stablecoin ist “eine Kryptowährung, die auf einen relativ stabilen Preis ausgelegt ist”.

Die Plattform eignet sich sowohl für den Handel zwischen Verbrauchern als auch zwischen Unternehmen.

woman is showing her presentation at MWC

Wie die Deutsche Telekom war auch Celo der Meinung, dass Wallets die Tür zum Web 3.0 für Telekommunikationsunternehmen sind und Celo-Assets problemlos unterstützen. Dies würde sicherstellen, dass Telcos Dienste einführen und sichere Lösungen anbieten können, die es den Menschen ermöglichen, Geld auf ihren Mobiltelefonen frei zu tauschen und zu speichern.

„Telco-Betreiber“, so Sophia, „können die Technologie von Celo nutzen, ohne in ihre eigene Infrastruktur investieren zu müssen, sie können eine White-Label-Lösung verwenden und durch die Bereitstellung des Zugangs für ihre Kunden Geschäftsfälle und Einnahmen generieren.“

Wir bei Testbirds wissen, dass Technologien, die immer komplizierter werden, ein Gleichgewicht zwischen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit herstellen müssen. Die Welt der Kryptowährungen und nicht-fungiblen Token ist so neu, dass umfassende Tests jeder digitalen Lösung, die mit ihnen zu tun hat, unerlässlich sind.

Fredrik Forss International Marketing & PR Manager

"Für mich ist es ganz klar, dass Fintech die Welt erobert. Ich glaube, ich habe noch nie so viel über Fintech gehört und so viele Unternehmen und Technologien gesehen, die irgendwie damit zu tun haben. Es war sehr interessant, die Anwendungen und neuen Konzepte zu sehen, die hier entwickelt werden. Ein weiteres echtes Highlight waren für mich die Roboter. “Spot" von Boston Dynamics zu sehen, sich ein Bier von einem Roboter einschenken zu lassen, KI-gesteuerte Reinigungsroboter zu sehen – und vieles mehr – war wirklich faszinierend."

Fintech Summit: Fintech Disruption

In der nächsten Session, die wir uns ansahen, ging es um die Disruption in der Welt der Fintechs.

Zu den Rednern gehörten hier George Held, Personalchef von Veon; Brian Gorman, Financial Services Vertical Lead, GSMA; Sitoyo Lopokoiyit, Managing Director bei M-Pesa Africa und Chief Financial Services Officer, Safaricom PLC; und Puneet Chopra, Chief Growth Officer, Yabx Technologies.

Die Gruppe befasste sich eingehend mit der Frage, wie sich Fintech und Mobilfunknetze aufeinander zubewegen und wie Fintech „die Schaffung von leistungsstarken, disruptiven Angeboten ermöglicht, die den Markt neu definieren“.

George begann die Runde mit der Frage, wie Veon, Beeline und die Alfa Bank eine Kultur der Zusammenarbeit mit Banken und Telekommunikationsunternehmen geschaffen haben. Das „Geheimnis“ bestand seiner Meinung nach darin, beide in dieselbe Einrichtung zu bringen und die Tätigkeitsbereiche klar zu definieren.

Solche Kooperationen können dazu beitragen, Finanzlösungen zu entwickeln, die allen in der Gesellschaft zugute kommen, indem sie die bestehenden Finanzdienstleistungen verändern –insbesondere für diejenigen, die nur begrenzt Zugang dazu haben. Das ist ein Win-Win-Szenario. Sitoyo erklärte: „… wenn die Gesellschaft erfolgreich ist, werden wir auch erfolgreich sein.“

Die „Verbesserung der finanziellen Eingliederung“ war ein klares 5-Jahres-Ziel von ihm. Puneet, dessen Unternehmen Yabx finanzielle Identitäten auf der Grundlage des digitalen Fußabdrucks des Nutzers aus Telekommunikationsdaten erstellt, stellte fest, dass „96 % derjenigen, die einen Kredit aufgenommen haben, diesen auch pünktlich zurückzahlen“. Offensichtlich fühlen sich die Menschen mit solchen Lösungen zunehmend wohl.

Bei Testbirds beobachten wir immer wieder Kooperationen. In vielerlei Hinsicht bringen sie neue Ideen und Techniken zusammen, um etwas Besonderes zu schaffen – und hoffentlich der Gesellschaft als Ganzes zu nutzen. Aber sie können auch die Komplexität stark erhöhen – sowohl wegen der unterschiedlichen Kulturen und Arbeitsweisen als auch durch die Kombination verschiedener Technologien. Umfassende Tests können sicherstellen, dass Produkte wie beabsichtigt funktionieren, dass Fehler behoben werden und dass sie die Bedürfnisse jedes Nutzers erfüllen – unabhängig davon, wie das Produkt entwickelt wurde.

Carl Fryer Country Manager United Kingdom

„Ich muss zugeben, dass die Entwicklung digitaler Lösungen, die den Menschen – unabhängig von ihrem sozioökonomischen Status – einen einfachen und sicheren Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglichen, sehr zu begrüßen ist. Das zu hören, war ein absolutes Highlight. Ein weiteres Highlight der Messe war, all die ernsthaften Entwicklungen in der Technologie zu sehen – von echten Hologrammen, Robo-Hunden und jetzt 6G. StarTrek ist der nächste Schritt! Es war auch klar, dass die Leute das Testen und Forschen lieben.”

Fintech Summit: Die Transformation des Zahlungsverkehrs

Wir haben uns wieder einmal mit der Welt der digitalen Wallets befasst und damit, wie Technologien (wie das Internet of Things) vielfältige Zahlungsmöglichkeiten schaffen und das Zahlungserlebnis verändern.

In dieser Session wurden die wichtigsten Entwicklungen erörtert und darüber nachgedacht, wie die Zukunft des Zahlungsverkehrs aussehen könnte.

Zu den Referentinnen und Referenten gehörten Richard Cockle, Global Head of Identity, GSMA; Lauren Jones, Senior Advisor in Payments Standardization and Policy, Huawei; Sulabh Agarwal, Managing Director, Global Payments Lead, Accenture; und David Palmer, Blockchain Lead, Vodafone.

Auf die Frage, wie sich Mobile Wallets seiner Meinung nach angesichts der verschiedenen Veränderungen in der Zahlungslandschaft entwickeln werden, antwortete Sulabh: „In den letzten zehn Jahren haben wir fragmentierte Erfahrungen geschaffen, verschiedene Zahlungsmethoden hinzugefügt, Geräte hinzugefügt usw. Als Nächstes kommen die personalisierten Erfahrungen. Telekommunikationsunternehmen sind mit ihren Kundendaten im Vorteil und können diese nutzen. Sie müssen sich Gedanken darüber machen, welche Wege sie gehen wollen.“

David sieht ein „riesiges Potenzial im IoT-Zahlungsverkehr; wir bewegen uns auf eine Welt zu, in der alle Menschen, Unternehmen und Geräte eine Wallet haben und die „Economy of Things“ ermöglichen. Hier stehen wir aber noch ganz am Anfang.“ Das bestätigte auch Astha: „Der Zahlungsverkehrssektor entwickelt sich dynamisch weiter, sowohl für Konsumenten als auch für Unternehmen.“

Bei der Frage „Was kommt als Nächstes?“ meinte Jim, dass es im Zahlungsverkehr zunehmend darum geht, „dass die Menschen die Kontrolle über ihre Identität und die Werte, die wir mit Plattformen austauschen, übernehmen. Der neue Newsfeed wird personalisiert sein, und das Publikum hat die Kontrolle darüber, welche Inhalte es erhält.“

Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass der technologische Fortschritt in den letzten Jahren einen enormen Innovationsschub ausgelöst hat. Der Zahlungsverkehr ist vielfältiger, schneller, einfacher und bequemer geworden und kann schnell zwischen lokalen und globalen Bedürfnissen skaliert werden. Damit die Kundenerfahrung stimmt, die Sicherheit perfekt ist und Sie flexibel genug sind, um mit sich ändernden Vorschriften umzugehen, ist viel Arbeit nötig. Laufende Tests können sicherstellen, dass Ihre Produkte immer bereit sind.

Carl Fryer Country Manager United Kingdom

„Neue Zahlungssysteme werden sicherlich viele Menschen beeinflussen – auf positive Weise. Ich prophezeie, dass diese Lösungen, sobald sich 5G wirklich durchgesetzt hat, in vielfältiger Weise schnell zunehmen werden. Abgesehen davon habe ich es absolut genossen, wieder mal an einem so großen Event teilzunehmen! Allerdings finde ich, dass sie ein System entwickeln sollten, mit dem die Austeller direkt wissen, wie die Besucher begrüßt werden wollen, z.B. per Handschlag, Faustschlag oder Ellbogenstoß. Ein Mann fühlte sich so unbeholfen, dass ich ihm fast auf den Rücken geklopft hätte!”

Luftfahrt Summit: Wirtschaftliche Chancen für fortschrittliche Luftmobilität

Abseits der Finanzwelt nahmen wir auch an diesem faszinierenden Summit zum Thema Mobilität – insbesondere in Bezug auf autonome Drohnen – in der Luftfahrtindustrie teil, wo die Herausforderungen bei der Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Ratschläge zur branchenübergreifenden Zusammenarbeit diskutiert wurden.

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Zu den Referenten gehörten Barbara Pareglio, Technical Director, GSMA; Elena Neira, Head of 5G Standards, MITRE Labs; Thomas Neubauer, VP of Business Development and Innovations, TEOCO; Jorge Muñoz, Vice President for Business and Marketing , Unmanned Life; Nora Metzner, Senior Product Manager, Droniq; Miguel Álvaro Fernández, Drones Sales Specialist, Telefonica; Svetlana Grant, Head of IoT Strategic Technology Partnerships, Vodafone; Lorena Senador-Gómez Lázaro, Global Sales Director, Telefónica Ingeniería de Seguridad; und Marc Beltran, CEO & Mitgründer, EU Drone Port™.

Es war eine 45-minütige, breit gefächerte Diskussion, weshalb wir uns auf einige interessante Zitate konzentrieren wollen. Auf die Frage „Welche Möglichkeiten müssen wir schaffen, um die Vision zu verwirklichen?“, antwortete Thomas: „Es geht nicht darum, SIM-Karten oder nur Konnektivität zu verkaufen, sondern es geht um End-to-End-Lösungen. Eine Gemeinde ist nicht an fliegenden Drohnen interessiert, sondern an direkter Überwachung und Unterstützung im Verkehr oder anderen städtischen Anwendungsfällen.“ Außerdem sagte er, dass es eine sehr gute Idee wäre, “mit anderen Akteuren im Ökosystem” zusammenzuarbeiten.

Auf die Frage, wohin sich die Luftfahrtindustrie in den nächsten Jahren entwickeln wird, antwortete Nora: „Drohnen werden Hubschrauber ersetzen und Nutzungen ermöglichen, die wir heute mit den aktuellen Formen der Luftfahrt nicht bewältigen können. Wir bringen Luftfahrt und Telekommunikation zusammen, und in der Luftfahrt steht die Sicherheit an erster Stelle. Deshalb muss die Konnektivität eine entscheidende Rolle spielen, damit Drohnen in der Luft bleiben und Backup-Systeme als Sicherheitsnetz zur Verfügung stehen.“ Francesca fügte hinzu: „Drohnen liefern Informationen und Waren, und das müssen sie sicher tun.“

Abschließend bemerkte Marc: „Die mobile Technologie ermöglicht den Einsatz jenseits der Sichtlinie und erlaubt den Einsatz und das Management aus der Ferne. Das Ziel für die Zukunft ist es, die Drohnenluftfahrt auf das gleiche Sicherheitsniveau zu bringen wie die kommerzielle Luftfahrt.“

Sicherheit ist wichtig. Und sie kann nur gewährleistet werden, wenn sie in jeder Phase der Entwicklung sorgfältig getestet wird.

Andrew Maat VP International Markets

„Die Fortschritte in der Robotik und Drohnentechnologie können sich sehen lassen. Überwachungsdrohnen mit Personenerkennung. Bots, die Kaffee riechen und Menschen erkennen können. Verrücktes Zeug! Eines der anderen Themen, die mir gefallen haben, war die Vorstellung eines neuen Autos... Das zeigt, wie sehr die Technologie mit dem Alltag verwoben ist.”

Arbeitsplatz 2026: Die Zukunft der Zusammenarbeit und Konnektivität am Arbeitsplatz

Die Session befasste sich mit der Frage, „wie innovative Anwendungen der Kommunikationstechnologie unsere kollektive Zusammenarbeit im Jahr 2026 prägen werden“, und konzentrierte sich darauf, wie die Zukunft der Arbeit „personalisiert, zugänglich und – was am wichtigsten ist – JETZT stattfindet“.

Zu den Referentinnen und Referenten gehörten Wyatt Oren, Strategic Sales Manager bei Agora, und Blaise Thomas, Startup Advocate bei Agora.

Sie waren der Meinung, dass “Systeme auf Zusammenarbeit ausgelegt sein müssen”. Je mehr wir uns engagieren, desto mehr können wir verstehen”. Und dass jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, “um die Lösungen für die Zukunft zu schaffen”.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass die Zukunft unserer Arbeit zunehmend innovative Technologien nutzen wird, um unser Arbeitsleben einfacher, bequemer, vernetzter und effizienter zu gestalten.

Es ist klar, dass Tests mit Menschen, die bestimmten Arbeitsgruppen ähneln, notwendig sein werden, um sicherzustellen, dass die Arbeitsabläufe nahtlos sind und dass die eigene Software mit den Anwendungen von Drittanbietern funktioniert.

Dies führte uns zu unserer letzten Session auf der MWC2022!

man is showing his presentation at MWC

Alle lieben Barcelona.

Carl: „Ich liebe Barcelona, auch wenn Covid die Stadt ein bisschen ruhiger gemacht hat als sonst. Das mindert aber nicht die Qualität dieser Stadt.”

Fredrik: „Es war erst das zweite Mal, dass ich dort war, und es war großartig. Die Stadt hat eine tolle Atmosphäre, die sich auch auf den MWC überträgt. Die Menschen sind glücklich, in einer Stadt mit Lebensfreude und Sonne zu leben, und das zeigt sich in der Art und Weise, wie sich die Leute beim MWC verhalten. Als Team hatten wir eine tolle Zeit mit großartigen Tapas, wir sind sogar zweimal zu einem Ort zurückgekehrt, an dem ich bei meinem letzten Besuch war – L’Ostia.” 

Stefano: „Ich war nach dem Event sehr müde, aber es ist ein besonderer Ort! Das Essen war fantastisch und das Bier lecker und günstig!”

Andrew: „Wir alle haben Barcelona sehr genossen, aber es war wirklich schade, dass das Makamaka Beach Burger Cafe geschlossen war, auf das wir uns gefreut hatten.“

MWC2022: Was haben wir gelernt, wer hat gewonnen, wer verloren?

Group of MWC speakers

Nach vier Tagen mit vielen faszinierenden Diskussionen und Präsentationen ist es an der Zeit, die wichtigen Fragen zu stellen! Zu den Referentinnen und Referenten gehörten Peter Jarich, Head of GSMA Intelligence, GSMA; Mike Thelander, Präsident und Gründer, Signals Research Group; Carolina Milanesi, Präsidentin & Principal Analyst, Creative Strategies; Monica Paolini, Gründerin & Principal, Senza Fili, und Matt Hatton, Founding Partner, Transforma Insights.

Nach vier Tagen mit vielen faszinierenden Diskussionen und Präsentationen ist es an der Zeit, die wichtigen Fragen zu stellen! Zu den Referentinnen und Referenten gehörten Peter Jarich, Head of GSMA Intelligence, GSMA; Mike Thelander, Präsident und Gründer, Signals Research Group; Carolina Milanesi, Präsidentin & Principal Analyst, Creative Strategies; Monica Paolini, Gründerin & Principal, Senza Fili, und Matt Hatton, Founding Partner, Transforma Insights.

Mike fand es insgesamt gut, die Fortschritte von 5G zu sehen und wie die Branche daran arbeitet, es zu verbessern. Wenn es jedoch darum geht, Chancen für die Kunden zu erkennen, ist er der Meinung, dass „viele Dinge in die großen Schlagworte gesteckt werden, dabei sollte das Marketing ehrlicher und transparenter sein“. Auf die Frage, was er auf dem MWC2023 sehen will, sagte Mike: „Ich will 5G überall sehen, ich will Anwendungen und Anwendungsfälle sehen, die zeigen, was 5G alles kann.“

Für Carolina war die größte Neuigkeit, dass „Nachhaltigkeit mit so ziemlich allem verbunden war“. Telefone waren eindeutig die Stars der Show, aber es hätte mehr über das „Metaverse“, vernetzte Autos und Diskussionen über Barrierefreiheit und digitale Inklusion geben können. Für das nächste Jahr wünscht sich Carolina „Fortschritte und die Auswirkungen, die Technologie und Konnektivität auf Gesellschaft und Wirtschaft haben. Ich will nicht überall Goggles sehen, aber ich denke, wir werden nächstes Jahr mehr sehen.

Monica hingegen war der Meinung, dass es keine einzige Sache gab, die die „größte Neuigkeit“ war, aber das war auch gut so, denn alles war „viel ausgewogener, es ist mehr auf einer menschlichen Ebene, das ist erfrischend.“ Was das nächste Jahr angeht, sagte Monica, dass sie „kein 6G und keine großen Handys sehen will. Sie würde gerne mehr über „die Rolle des Mobilfunks in der Gesellschaft, die soziale Inklusion und über Datenethik sprechen“.

Matt war der Meinung, dass die größte Neuigkeit die Ankündigung der Deutschen Telekom und von T-Mobile über ihre T-IoT-Lösung war. Es handelt sich dabei um eine umfassende Unternehmenslösung für globale IoT-Konnektivität, Plattformmanagement und Support.

Insgesamt war die Runde der Meinung, dass es mit der aktuellen Technologie eine klare Vision gibt, sie aber sehen wollen, wie sie umgesetzt wird.

Das werden wir nächstes Jahr in Barcelona auf dem MWC2023 mit Sicherheit herausfinden!

Aus unserer Sicht war eines der stärksten Themen, die uns begegneten, die Zusammenarbeit/Kollaboration. Es ist leicht zu verstehen, warum. Da sich die Technologien schnell verändern und verbessern und die Konsumenten immer mehr verlangen, sind oft unterschiedliche und oft spezialisierte Fähigkeiten erforderlich, um komplexe Lösungen zu entwickeln. Das Gleiche gilt für das Testen. Interne und automatisierte Tests können unter Betriebsblindheit leiden und eine Million Details übersehen, die unparteiische menschliche Tester finden können.

Letztendlich geht es um die Power der Menschen.

Fredrik Forss International Marketing & PR Manager

„Wieder auf dem MWC zu sein war ungewöhnlich, aber sehr angenehm. Es war seltsam, unter 60.000 Menschen zu sein, fühlte sich aber sicher an, da alle Maßnahmen getroffen wurden und viele Ordner die Leute daran erinnerten, immer ihre Masken zu tragen. Nächstes Jahr wird es bestimmt noch besser werden.”



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